Heimsuchung

Ein Film von Volker Schlöndorff
Heimsuchung

Ein malerisches Grundstück an einem märkischen See nahe Berlin: In den 1930er Jahren kauft ein jüdischer Tuchfabrikant mit seiner Familie die eine Seite für ein Badehaus, während ein Architekt und seine Frau auf der anderen Seite eine Bauhaus-Villa bauen. Die Nachbarn geniessen die gemeinsamen Sommerabende und plantschen im See – ein unberührtes Stück Freiheit und Idylle. Doch die politischen Ereignisse rund um den Zweiten Weltkrieg zwingen sie letztlich, ihr Heim zu verlassen. Das Grundstück wird von einer Schriftstellerin und ihrer Familie wiederbelebt, aber auf den Mauerfall und die Wende folgt die Enteignung. Nur der schweigsame Gärtner ist immer da.

Basierend auf dem Roman von Jenny Erpenbeck, konzentriert sich Volker Schlöndorffs Film auf die intensiven Augenblicke im Leben der Menschen, die über die Jahre am See verweilen, auf ihre Träume, Pläne und Schicksale. Das Grundstück, heimlicher Mittelpunkt des Geschehens, bezeugt still das Kommen und Gehen der Generationen. Mit grossem Gespür für filmische Atmosphäre fängt der oscarprämierte Regisseur den Wandel der Zeit in stimmungsvollen Bildern ein und zeichnet eine Chronik von 100 Jahren deutscher Geschichte. «Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte» feierte seine Premiere an den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und ist mit Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff und Ulrich Matthes erstklassig besetzt.   

Details zum Film

Regie

Volker Schlöndorff

Mit

Lars Eidinger, Martina Gedeck, Ulrich Matthes

Genre

Drama

Land, Jahr, Dauer

DE, FR, 2026, tba

Altersfreigabe

tba

Format

tba